Grandiose Videos in sieben Schritten drehen

Videos drehen: Das ist ja eigentlich nicht mehr, als Bilder zu schießen. Grundsätzlich stimmt diese Aussage zwar, aber dennoch gibt es einige Dinge zu beachten. Wie du auch aus deinen Videos einzigartige Werke zauberst, erfährst du hier.

Verwende ein Stativ

Das Todesurteil eines jeden Videos sind wackelige Hände. Das Video wird dadurch schnell unscharf und insgesamt eher unruhig. Falls du ein Stativ hast, solltest du dieses verwenden. Dadurch erhälst du ruhige Videos und angenehme Schwenks ohne Ruckeln.

Solltest du noch kein Stativ haben, so kannst du dir günstige Stative wie dieses hier bei Amazon kaufen. Hier gilt jedoch: Wer mehr ausgibt, bekommt letztlich auch mehr. Es gibt auch spezielle Stative für den Video-Dreh.

 

Ton mit externem Mikro

Was ist ein Video ohne Ton? Doch viele verwenden das eingebaute Mikrofon von DSLR, Camcorder oder auch Smartphone, was, nun ja, eine „mittelmäßige Qualität“ zur Folge hat. Meistens ist die Tonqualität miserabel! Nutze daher ein externes Mikrofon, wenn du wirklich professionelle Videos erstellen willst. Für Nikon- und Canon-DSLRs kann man zum Beispiel dieses Mikrofon verwenden. Auch eine Nachvertonung am PC ist eine Möglichkeit. Hier kann ich das kürzlich getestete Magix Video Deluxe 2016 empfehlen.

 

Szenen kurz halten

Halte nicht zu lange auf das selbe Motiv und verändere den Blickpunkt darauf von Zeit zu Zeit. Dies wirkt aufkommender Langeweile beim Betrachter vor. Wer öfters mal die Perspektive wechselt, sorgt für einen ungemein spannenderes Ergebnis.

 

Film ab!

Mag sein, dass nicht alles, was du filmst, verwertbar ist. Doch: Filme so viel wie möglich! Denn was nicht gedreht worden ist, kann auch später nicht verwendet werden. Je mehr du gefilmt hast, desto größer ist deine spätere Auswahl.

 

Achte auf das Licht

Eigentlich eine Selbstverständlichkeit: Genauso wie bei Fotos auch, muss das Licht stimmen. Benutze alle dir zur Verfügung stehenden Lichtquellen (Lampen, Taschenlampen, Blitze, Sonne…), wenn nötig. Es empfiehlt sich gegen Nachmittag zu drehen, da die Sonne dort optimal steht. Mittags und spät Abends sollte man hingegen lieber nicht drehen.

 

Zoomen: Lieber nicht!

Man sollte während des Filmens auf die Verwendung des Zooms verzichten. Das wirkt zum einen unprofessionell und sorgt zum anderen für Unruhe. Das gilt insbesondere bei dem digitalen Zoom- warum habe ich bereits hier geklärt.

 

Nachbearbeiten

Filme werden selten optimal gedreht. Irgendetwas stört immer: Sei es Dunkel- bzw. Helligkeit, ein Farbstich, eine unruhige Hand oder auch zu lange Szenen: Verwende ein Videobearbeitungsprogramm wie Magix Video Deluxe und gebe deinem Rohmaterial den letzten Schliff.

Was denkst du darüber?