Asphalt 8 im Test: Viel Spaß zwischen Werbung und In-App-Käufen

Asphalt 8 hat es mir angetan: Das Rennspiel von Gameloft sucht spielerisch seines gleichen. Doch es trägt auch seine Lasten mit sich herum: Werbung, In-App-Käufe und Unübersichtlichkeit bringen mich teils zum Verzweifeln.

Viel Spielspaß für lau?

Da Asphalt 8: Airborne kostenlos ist, fnanziert sich Entwickler Gameloft durch In-App-Käufe und Werbung. Und das in einem Maßstab, der schon als dreist zu werten ist. Wer Reparaturen beschleunigen will, muss sich ein Werbevideo ansehen. Wer einmal am Tag einen Extrabooster haben will, muss sich noch ein Werbevideo ansehen. Will man das alles nicht, wird man dennoch mit Werbung nur so zugebombt: Beim App-Start beginnt automatisch ein Werbevideo oder es legt sich eine Werbung im Vollbildformat über den Bildschirm. Wer sich durch die Menüs hangelt (zu welchen ich später auch noch komme), muss ebenfalls mit einer Werbung im Minutentakt rechnen.

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Die Preise in Asphalt 8 sind, vorsichtig ausgedrückt, nicht günstig.

Davon mal abgesehen macht Asphalt 8: Airborne wahnsinnig viel Spaß. Das Fahren von Rennen auf den unterschiedlichsten Strecken macht Spaß. Die namensgebenden Stunts (Airborne = Luftgetragen), die man über Rampen vollführen kann sind ein echtes Highlight. Das alles ist top: Bis man irgendwann merkt, dass es nicht so recht voran geht. Das liegt vor allem an den überteuerten Preisen der Wagen. Die beiden In-Game-Währungen kann man entweder durch Rennen erspielen oder – wer weiß es?- erkaufen. Man hat also zwei Möglichkeiten: Unzählige Male die selben Rennen fahren um langsam Upgrades kaufen zu können oder den Store besuchen und Echtgeld gegen In-Game-Münzen tauschen. Wer sich letztere Möglichkeit einmal näher ansieht, wird ganz schnell wieder aus der Luft geholt. Die Preise sind gepfeffert: 5 Wagen kosten mal eben 100€.

 

Und sonst so?

Keine Frage: Die Grafik von Asphalt 8 ist einwandfrei. Zahlreiche Effekte, tolle Strecken und die detaillierten Wagen machen das Spiel zum Augenschmaus. Die Wagen fahren sich allesamt erstklassig und es gibt viele unterschiedliche Strecken. Das alles setzt natürlich ein einigermaßen Potentes Gerät voraus.

Schrecklich ist jedoch die Menüführung. Diese ist so übersättigt von Animationen, Bewegenden Objekten und Bannern, dass es schwer ist, sich dort zurechtzufinden. Es gibt etliche Renn-Menüs: Normale Rennen, Multiplayer, Events, Begrenzte Events… Kurzum: Die Menüs sind überflutet von Reizen. Sowas schlimmes habe ich wirklich noch nie gesehen, das muss ich leider so hart ausdrücken.

Leider stürzt Asphalt 8 öfters mal ab. Auch FPS-Einbrüche sind teils aufgetreten. Glitches im Spiel passieren leider ebenfalls, wenn auch nicht oft. Ärgerlich ist das jedoch dann, wenn dadurch das Fahrzeug zerstört wird und man die Führung im Rennen verliert. Frust ist da vorprogrammiert.

Informationen zu den Detailwertungen finden sich auf der nächsten Seite.

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