Magix Music Maker 2015 im Test

Musik am PC machen: So bequem kann’s sein. Der Music Maker von Magix zählt seit jeher zu den führenden Programmen in diesem Bereich. Ob Magix zurecht Platzhirsch ist? Der Test zum Magix Music Maker 2015 bringt Licht ins dunkle!

Geben wir es zu: Wir alle träumen von einer eigenen Band. Da gibt’s nur ein kleines Problem: Garage und Instrumente sind teuer und freuen die Nachbarn auch nur bedingt. Mit dem Music Maker 2015 bringt Magix ein knapp 50€ teures Programm auf den Markt, mit dem zumindest die Kostenprobleme gelöst wären.

Passend zur aktuellen Blogparade kommt hier der Test zum Music Maker 2015.

 

Musik am Computer?

Mit dem Music Maker 2015 verspricht Magix die einfache Gestaltung eines beeindruckenden Songs. Und ja, das stimmt: Der Music Maker 2015 ist ein unglaublich umfang- und funktionsreiches Programm, dass sehr weit entwickelt wirkt.

Wer den Music Maker das allererste Mal startet erleidet erstmal einen Schock, weil man gar nicht weiß, wo man als erstes hinsehen soll. Nachdem man einfach mal 10 bis 20 Minuten damit verbracht hat, Loops (so heißen die vorgefertigten Sounds) auf gut Glück aneinanderzureihen, entstehen nach und nach tatsächliche gute Songs.

Loops lassen sich übrigens sehr leicht verwenden: Man zieht einfach den gewünschten Sound in eine der Tonspuren und regelt die Lautstärke, indem man das Kästchen kleiner bzw. größer macht.

Schnell entdeckt man dann noch die Möglichkeit, Instrumente hinzuzufügen. Auch hier wird erstmal ausprobiert und auf wahllos auf die Tasten gehauen. Das klingt dann erstmal genauso, wie man es erwartet: Durchwachsen. Aber nach einigen Malen klingt auch das schon ganz gut.

Hat man seinen Blick von den Instrumenten und den Loops losgelöst, sticht ein weiterer Reiter ins Auge: „Dateimanager“ steht da drauf. Man zögert, klickt trotzdem und sieht, dass man auch Titel aus seiner MP3 Sammlung hinzufügen kann. Eine weitere halbe Stunde geht dann dafür drauf, an seinen Lieblingssongs herumzuspielen.

Und dann gibt es da auch noch zahlreiche Audio-Effekte, die Möglichkeit ein Mikrofon anzuschließen, Vorlagen, ein Metronom…

Der Music Maker ist ein Programm, dass geradezu zum Ausprobieren einlädt, nein sogar auffordert. Es gibt zwar Anleitungen, aber die liest sich sowieso keiner durch. Man startet, klickt, zieht, wählt aus und macht einfach. Und tatsächlich kommt nach einiger Zeit richtig guter Ton dabei heraus. Zwar nicht Chart verdächtig, aber immerhin vorzeigbar.

 

Hinaus in die Welt

Vorzeigbar ist das Stichwort: Die Songs lassen sich natürlich nicht nur produzieren, sondern auch exportieren, So kann man seinen (mehr oder weniger guten) Song aller Welt zeigen, selbst wenn diese ihn nicht hören will.

Magix hat so auch eine Funktion eingebaut mit welcher man den Song direkt über das Programm auf SoundCloud, YouTube und Facebook hochladen kann.

Es gibt vier verschiedene Version des Music Makers, welche allesamt mit unterschiedlichen Features und Extras kommen. Die günstigste Version fängt bei derzeit 50€ an und bietet 3.000 Loops aus sechs Soundpools und vier Instrumente. Die teuerste Version „Magix Music Maker 2015 Studio Edition“ schlägt mit gut 300€ zu Buche, bietet dafür aber auch 6.000 Loops aus 10 Soundpools und sieben verschiedene Instrumente. Außerdem liegt dem Paket ein Mikrofon bei.

Das große Plus des Programmes ist gleichzeitig aber leider auch das größte (und eigentlich einzige) Minus: Der Funktionsumfang ist nämlich im Music Maker 2015 zu einem undurchschaubaren Chaos geworden. Ich hätte mir eine bessere Sortierung der Sounds gewünscht. Wer versucht in der Masse an Sounds den einen zu finden, kann damit eine Ewigkeit verbringen.

Außerdem wünschenswert gewesen wäre ein kurzes, einleitendes Tutorial, um dem Nutzer einen Überblick über die Funktionen zu verschaffen.

Neu: Auf der nächsten Seite liest du, wie sich die Endnote des Movie Makers 2015 zusammengesetzt hat. Diese genauere Erläuterung findest du ab jetzt in jedem neuen Test.

4 Kommentare

  1. Claudia Dieterle 6. April 2015
    • Henrik Stamm 6. April 2015
  2. Jason 5. April 2016
    • Henrik Stamm 9. April 2016

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