Eigene Website mit WordPress (Teil 3)

Nun wird es ernst: WordPress hast du installiert und alles ist einsatzbereit! Jetzt können wir mit der Installation von einigen PlugIns und dem Vornehmen einiger Einstellungen beginnen.

Im letzten Teil dieser Tutorial-Serie hast du ja bereits erfahren, wie WordPress überhaupt aufgebaut ist. Heute widmen wir uns der Konfiguration.

 

Must-Have-PlugIns

Wie bereits erwähnt sind PlugIns kleine Programme, die WordPress um einige Funktionen erweitern. Da gibt es zum Beispiel PlugIns, die für Sicherheit sorgen, ein Forum ermöglichen oder das Kommentarformular verbessern.

PlugIns bei WordPress installieren- ein KInderspiel!

PlugIns bei WordPress installieren- ein KInderspiel!

Dieses Mal widmen wir uns all denen PlugIns, die generell für jede Website ein Muss sind. Zur Installation von WordPress PlugIns gibt es mehrere Möglichkeiten: Du kannst zum Beispiel .zip Dateien hochladen oder dir die Programme direkt aus dem WordPress Store laden.

Dazu meldest du dich, falls noch nicht geschehen, auf deiner Seite an und wechselst über den Button oben rechts in der Leiste ins Backend. Dort wählst du im linken Menü PlugIns aus. Dort musst du zunächst einmal das Antispam-PlugIn Akismet deinstallieren, da dieses nicht mit den deutschen Datenschutzgesetzen konform ist.

Ist das geschehen, klickst du oben rechts auf Installieren. Dir werden nun Empfehlungen und eine Suchleiste angezeigt.

Diese kostenlosen PlugIns sind absolute Must-Haves:

WP Super Cache – Ein PlugIn, das Website-Daten vorbereitet und zwischenspeichert, was zu einer schnelleren Website führt.

Jetpack – Jetpack liefert viele verschiedene Funktionen wie Kontaktformulare, Rechtschreibprüfung oder ein Design für Mobilgeräte nach.

WordPress SEO oder All In One SEO – PlugIns, die deine Seite für Suchmaschinen optimieren und so zu mehr Aufrufen führen können.

Antispam Bee – „Die Biene“ ist ein Antispam-PlugIn, dass sowohl datenschutzkonform als auch mächtig ist.

Diese PlugIns kannst du zusätzlich installieren, wenn du willst:

iThemes Security – Sichert die WordPress Seite vor Angriffen.

Broken Link Checker – Überprüft regelmäßig auf kaputte Links und meldet dir diese.

 

Zu beachten ist jedoch, dass jedes PlugIn deine Seite etwas langsamer macht. Daher solltest du so viele PlugIns wie nötig aber nur so wenige wie möglich installieren. Einige Top-Premium PlugIns habe ich dir übrigens hier zusammengetragen. Weitere tolle PlugIns habe ich hier vor einiger Zeit gesammelt.

 

Die Einstellungen

Recht wichtig sind die beiden folgenden Einstellungen, die ich dir nun zeige.

Die erste ist vor allem eine SEO-Maßnahme. Klicke im Menü auf Einstellungen und Permalinks. Dort legst du die URL Struktur entweder als „Tag und Name“, „Monat und Name“ oder „Beitragsname“ fest.

Je nachdem, was du gewählt hast, ändern sich die Links zu deinen Beiträgen und Seiten. Warum das wichtig ist? Ganz einfach: Standardmäßig nummeriert WordPress diese lediglich durch, was in etwa so aussagekräftig ist wie die Wahlplakate der FDP. Suchmaschinen wissen damit wenig anzufangen.

Es ist gut, wenn Schlüsselwörter auch in der URL vorkommen. Denn Suchmaschinen indexieren die Inhalte einer Website eben unter anderem anhand des Titels, Inhalts und der URL.

Die zweite Einstellung befindet sich unter „Allgemein“ und betrifft die Möglichkeit, Nutzern die Registrierung zu erlauben. Hier solltest du überprüfen, ob du die Einstellung wirklich aktivieren willst.

Im nächsten Teil dieser Serie widmen wir uns dem herzallerliebsten Thema der Suchmaschinenoptimierung (SEO). Ich würde mich freuen, wenn du auch dann wieder dabei wärst!

5 Kommentare

  1. Kai 11. Februar 2016
    • Henrik Stamm 11. Februar 2016
  2. Pierre D. 12. Februar 2016
    • Henrik Stamm 12. Februar 2016
  3. Kenny 28. Oktober 2016

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