Browservergleich: Chrome vs. Firefox vs. IE (Teil 2/2)

Im zweiten Teil des großen Browser-Vergleichs geht’s um Geschwindigkeit, AddOns und die Sicherheit von Chrome, Firefox und Internet Explorer. Wer wird gewinnen?

Im Letzten Teil des Browservergleichs haben wir uns bereits einen großen Überblick über Chrome, Firefox und Internet Explorer gemacht.

 

Geschwindigkeit

Ich denke, es wird kaum jemanden überraschen, wenn ich sage: Die Geschwindigkeit ist neben der Sicherheit der wohl wichtigste Aspekt an einem Browser. Zeit also, alle drei Browser auf die Piste zu schicken und die Zeit zu messen.

Für mich ist der Chrome-Browser gefühlt der schnellste Browser- gefolgt vom Firefox. Der Internet Explorer hingegen ist mir oft zu langsam.

Im Test habe ich alle drei Browser hintereinander jeweils die gleiche Seite bis zum Ende laden lassen. Vorher habe ich Cookies, Addons etc. gelöscht. Das erstaunliche Ergebnis des Tests seht ihr unten:

Google ChromeFirefoxInternet Explorer
Mobilethings.de4,79 Sek.4,32 Sek.2,52 Sek.
Spiegel.de7,59 Sek.5,09 Sek.6,32 Sek.
Google.de2,00 Sek.1,53 Sek.1,97 Sek.
Youtube.com4,37 Sek.2,43 Sek.3,13 Sek.

Der Chrome war überall der mit Abstand langsamste Kandidat- das ist in soweit komisch, als dass dieser in zahlreichen Tests als der schnellste Browser gilt. In meinen Benchmark-Tests lieferte der Chrome anschließend tatsächlich Bestleistungen ab.

Zwar lud der Chrome die Seiten am schnellsten auf den Bildschirm- doch bis alle Daten endgültig heruntergeladen wurden, waren Internet Explorer und Firefox längst fertig.

Chrome und Firefox machen neuste Webtechniken wie HTML 5 nichts aus- der Internet Explorer hat leider teils einige Probleme.

 

Sicherheit

Kommen wir zur nächsten Kategorie: Der Sicherheit. Der Internet Explorer blockiert verseuchte Seiten zuverlässig- weit besser als Firefox und Chrome. Microsofts SmartScreen Filter leistet hier saubere Arbeit!

Anders jedoch sieht es bei den Sicherheitslücken aus: Microsoft ist nicht gerade dafür bekannt, Sicherheitslücken schnell zu fixen. Beim Firefox sieht das anders aus: Da der Firefox ein Open Source Projekt ist, werden Sicherheitslücken recht schnell gefunden und behoben.

Beim Chrome geht dies ebenfalls recht schnell- auch wenn der Chrome Browser ein geschlossenes System ist. Zudem scannt der Chrome Browser auch Downloads auf verseuchte Dateien.

 

AddOns

In der letzten Kategorie sehen wir uns noch die AddOns an: Chrome und Firefox zeigen wie es gemacht wird! Riesige Auswahl in eigenen AddOn-Stores, einfache Verwaltung und Installation- hier gibt es nichts zu meckern.

Auch der Internet Explorer unterstützt AddOns- nur leider gibt es weder einen eigenen Store noch eine allzu große Auswahl. Die wichtigsten AddOns sind jedoch dabei.

 

Fazit

Zeit, ein Fazit zu ziehen! Und das fällt nicht wirklich leicht… In Sachen Design und AddOns führt der Chrome klar- auch den Benchmark-Test konnte dieser für sich gewinnen. Doch im praktischen Geschwindigkeitstest ist dieser verwunderlicher Weise durchgerasselt.

Der Internet Explorer besitzt einen sehr guten Webfilter, tut sich jedoch mit neueren Webstandards, AddOns und dem Design schwer. Dieses wird sicherlich keinen Schönheitspreis gewinnen.

Der Firefox machte im großen und ganzen eine gute Figur- er ist schnell, sieht gut aus, unterstützt die neusten Techniken, besitzt einen großen AddOn-Store und ist obendrein auch noch ein Open Source Projekt.

Im Endeffekt scheint es nicht „den einen“ Browser zu geben- alle drei besitzen Stärken und Schwächen. Wem das Tempo wichtig ist, sollte sich den Chrome und Firefox genauer ansehen. Wem die Web-Sicherheit und eine leichte Bedienung wichtig ist, sollte hingegen einen Blick auf den Internet Explorer werfen.

Was denkst du darüber?