Browservergleich: Chrome vs. Firefox vs. IE (Teil 1/2)

Toll, wieder ein Vergleich! Dieses Mal wage ich mich in ein umstrittenes Gefilde: Den Browsermarkt. Welcher Browser ist der Beste? Wie viele Glauben der Chrome sei der Beste? Oder ist der Firefox der heimliche Sieger? Und was macht der Internet Explorer?

Ich benutze den Chrome, Firefox und Internet Explorer. Wobei: Den Firefox und Internet Explorer eigentlich nur, um diese Seite auf verschiedenen Plattformen zu testen. Privat nutze ich nur den Chrome. Ob der damalige Umstieg vom Firefox wirklich so eine gute Idee war? Finden wir’s gemeinsam heraus!

 

Glaubensfrage?

Nicht zum ersten Mal frage ich mich: Ist der Chrome wirklich so gut wie alle sagen? Immer wieder hört man, Chrome sei „Der“ Browser. Alles andere sei weder Fisch noch Fleisch. Eigentlich komisch: Waren Firefox und Internet Explorer doch schon viel länger auf dem Markt, als der Chrome.

Der Internet Explorer gehört zum Urgestein der Browser: 20 Jahre hat dieses Stück Software bereits auf dem Rücken. Das ist für Software nahezu antik. Der Firefox ist jetzt neun Jahre alt. Der Chrome wirkt mit seinen fünf Jahren da doch fast wie ein Baby.

Wenn man die weltweiten Marktanteile als Referenz für die Qualität der Browser nimmt, so wäre dieser Vergleich bereits ab dieser Zeile obsolet: Denn die Statistiken geben ein deutliches Bild ab.

Einer Statistik von StatCounter zufolge liegt der Marktanteil des Chromes bei derzeit ca. 48,15%- Tendenz steigend. Für Firefox und Internet Explorer geht es hingegen seit Einführung des Chromes kontinuierlich nach unten: Derzeit liegen die Anteile bei 16,96% respektive 19,28%.

Doch hat die Masse wirklich recht? Tja, das weiß man erst nach dem Vergleich. Also- worauf warten wir noch?!

 

Design

In der Ersten Kategorie habe ich mir mal das Design der drei Browser angesehen. Bombardieren diese den Nutzer mit unnützem Zeugs? Oder sind sie hässlicher als die Nacht? All diese Dinge zählen nicht gerade zu den unwichtigsten Dingen bei der Auswahl des zukünftigen Browsers.

Auf den ersten Blick habe ich jedoch nichts auffälliges gefunden: Alle drei Browser sehen recht ähnlich aus. Wobei der Internet Explorer ob seines doch recht minimalistischen Designs etwas aus der Reihe tanzt. Hier besteht wirklich keine Chance einer Überforderung: Insgesamt sieben Buttons gibt es. Weitere Optionen wurden in ein aufklappbares Menü verfrachtet. Ob das ausreicht?

Von der Bedienung her fühlen sich Chrome und Firefox praktisch identisch an. Einstellungen, Suchleiste etc. sind an selbem Ort und auch sonst gibt es viele Elemente, die man wiedererkennt. Beim Internet Explorer sieht das etwas anders aus. Das einzige größere Bedienungselement ist hier ein (gelinde gesagt) unschönes Menü. Böse Menschen würden sagen, die Optionen seien einfach nur aneinandergeklatscht… Weitere Sprüche diesbezüglich spare ich mir an dieser Stelle einfach mal.

Wiederum sehr gut gefallen hat mir beim Firefox das Menü am oberen rechten Rand. Hier sind alle Kernfunktionen leicht erreichbar und erkennbar!

Als Startseite beim Chrome fungiert (welch ein Wunder) die Google-Startseite mit einigen Shortcuts zu den letzten besuchten Websites. Beim Firefox sieht dies nicht anders aus. Und wieder Tanzt der Internet Explorer aus der Reihe: Standard-Suchmaschine ist hier natürlich Bing; Startseite ist MSN. Bei allen drei Browsern lassen sich Standard-Suchmaschine und Startseite übrigens problemlos ändern.

Die Startseite beim Internet Explorer bietet im Gegensatz zu Chrome und Firefox tatsächlich erkennbaren Mehrwert: Werden doch hier News, Aktienkurse und das Wetter angezeigt.

Damit ihr euch auch eine Meinung bilden könnt habe ich für euch nochmal Screenshots aller drei Browser in einer Galerie zusammengefasst.

Im zweiten und letzten Teil werde ich dann die Geschwindigkeit, Sicherheit und Addons vergleichen und ziehe ein Fazit. Ich würde mich freuen, wenn ihr wieder dabei wärt!

2 Kommentare

  1. Alex L 25. Februar 2015
    • Henrik Stamm 25. Februar 2015

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