10 Tipps für eine schnellere WordPress-Website

Optimiere deine Datenbank

Datenbanken optimieren mit WP Clean Up

WordPress-Datenbanken kann man leicht mit dem PlugIn „WP Clean Up“ optimieren.

Mit der Zeit wächst die Datenbank von WordPress an. Unsaubere PlugIn-Deinstallationen hinterlassen ihre Spuren, Tabellen geraten durcheinander, Kurzum: Es herrscht Chaos. Das Problem ist, dass dieses Chaos auch zu Lasten der Leistung und somit des Tempos geht. Um dieses zu beheben, empfiehlt es sich, die Datenbank ab und an mal zu optimieren und zu säubern.

Für letzteres verwende ich das PlugIn WP Clean Up. Den Rest mache ich manuell. Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten.

Optimierung über phpMyAdmin

Gehe zu phpMyAdmin und wähle im Reiter oben „Struktur“ aus. Wähle alle Tabellen an und wähle in dem Menü unten „Markierte Tabellen optimieren“.

Optimierung mit WordPress-Bordmitteln

Öffne die wp-config.php-Datei über deinen FTP-Client. Füge folgenden Code ein:

define( ‚WP_ALLOW_REPAIR‘, true );

Speichere die Datei und lade sie wieder hoch. Dadurch ersetzt du die alte Datei. Nun öffnest du einen Browser-Tab und gibst folgendes ein: www.[deine Domain].de/wp-admin/maint/repair.php. Das, was in den eckigen Klammern steht, musst du mit deiner Domain ersetzen. In dem Fall von Mobile Things würde die URL also lauten: www.mobilethings.de/wp-admin/maint/repair.php.

Wähle „repariere und optimiere die Datenbank“ aus. Anschließend musst du die eben erst eingefügte Code-Zeile wieder aus der wp-config.php entfernen, um Missbrauch vorzubeugen.

 

Update deine PHP-Version

Auf einigen Hosts laufen alte PHP-Versionen. Bei einigen Hostern kann diese manuell durch den Nutzer geändert werden, bei anderen geschieht dies automatisch. Neuere Versionen sind leistungsfähiger als alte.

Bei STRATO gehst du folgendermaßen vor:

  1. Logge dich in dein STRATO-Konto ein.
  2. Wähle im Reiter links die „Verwaltung“ und anschließend den „Website-Konfigurator“.
  3. Nun wählst du die gewünschte Version aus und klickst auf „Einstellen“.

Wie dies bei anderen Hostern funktioniert, kannst du zumeist auf deren Hilfe-Seiten herausfinden.

 

CDN nutzen

Man kann auch ein sog. Content Delivery Network nutzen. Ein CDN ist ein Netzwerk aus Servern, dass immer den zum Kunden nächstgelegenen wählt, um Dateien schneller auszuliefern. Viele Caching-PlugIns bieten solche Funktionen.

Ich nutze kein CDN, da ich gerne die Kontrolle über alle Daten habe. Ich will keine Dritten in die Kommunikation lassen- der Nutzer willen. Wer damit jedoch kein Problem hat, kann mittels eines CDNs die Geschwindigkeit erneut erhöhen.

 

Dateien verkleinern

Einige Caching-PlugIns bieten die Möglichkeit, HTML und JavaScript-Dateien zu verkleinern. Dabei werden Kommentare, Umbrüche und weiteres entfernt. Das sorgt zwar dafür, dass die Dateien für Menschen nur noch schwer lesbar sind, die Dateien jedoch kleiner sind. Auch Ultimate Tweaker und WP-Rocket können die Dateien verkleinern.

 

Theme oder Hoster wechseln

Einige Themes sind schneller als andere. Wenn du noch etwas mehr Tempo aus deiner Seite herausholen willst, solltest du das Theme eventuell wechseln. Positiv aufgefallen sind mir hier vor allem die Premium-Themes. Recht günstig kommt man hier zum Beispiel bei MyThemeShop weg. Auch die Themes bei ThemeForest sind sehr empfehlenswert, aber sehr viel teurer.

Ferner gibt es große Qualitätsunterschiede bei den verschiedenen Hostern. Besonders gut gefällt mir All-inkl, da die Leistung hier sehr groß ist. STRATO ist zwar günstiger, aber die Geschwindigkeit ist nicht sehr hoch- die Preis/Leistung stimmt trotzdem. Ein Hosting-Wechsel oder Upgrade kann wahre Wunder wirken!

Wie Google die Geschwindigkeit eurer Website bewertet, könnt ihr hier testen. Welche Tipps kennt ihr sonst noch? Haben diese Tipps euch geholfen?

4 Kommentare

  1. Alex L 3. Januar 2016
    • Henrik Stamm 4. Januar 2016
  2. Ken 15. Januar 2016

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