10 Tipps für eine schnellere WordPress-Website

Schnelle Websites sind das Gebot der Stunde: Hat sie doch direkten Einfluss auf das Suchmaschinen-Ranking und die Zufriedenheit der Benutzer. Hier kommen zehn Tipps, mit der du deiner WordPress-Website Beine machst!

Die Geschwindigkeit einer Website ist heute ein wichtiger Ranking-Faktor. Wer sich Mühe mit der Website gibt, sollte die Geschwindigkeit daher niemals außer Acht lassen.

Nutze ein Caching-PlugIn

Normalerweise wird eine Website immer nur dann Besucher-fertig gemacht, wenn jemand diese gerade Seite besucht. Mit einem Caching-PlugIn wird die Website bereits vorher fix und fertig erstellt (man spricht von statischen Seiten), es bedarf also weniger Rechenzeit beim Server. Das heißt, dass die Website schneller lädt.

Also sollte man in jedem Fall ein Caching-PlugIn verwenden. Teuer aber meiner Meinung nach die beste Wahl: WP-Rocket. Als kostenlose Alternative kann man WP Super Cache und W3 Total Cache empfehlen.

 

Optimiere alle Bilder

Bilder sind (neben Videos) die größten Dateien, die auf Websites lagern. Und wir verwenden viele davon: Als Logo, als Titel-Bild, in Artikeln, im Design…

Nur: Solche Dateien auszuliefern kostet viel Zeit. Zeit, die man sich sparen kann. Wer seine Bilder optimiert, kann die Größe dieser Bilder gut und gerne um 30% – 50% reduzieren. Und das ohne Qualitätsverlust! Wer einen Qualitätsverlust in Kauf nimmt, der kann sogar noch mehr raus holen.

Daher verwende ich für alle Bilder den Web-Service tinyPNG und für besonders große jpeg-Bilder das Windows-Programm JPEGmini. Dadurch werden die Bilder bereits vor dem Upload optimiert. Um das ganze dann komplett zu machen habe ich noch das PlugIn EWWW Image Optimizer installiert, das alle Bilder (auch die des Themes), nochmals optimiert.

 

LazyLoad

Wer WP-Rocket aus Tipp 1 hat, der braucht sich um diesen Punkt nicht mehr zu kümmern, da dieser bei WP Rocket standardmäßig aktiviert ist. Mithilfe der LazyLoad-Technik werden Bilder nur dann geladen, wenn sie sich im für den Nutzer sichtbaren Bereich befinden. Das heißt: Bei Seitenaufruf werden weniger Dateien gleichzeitig geladen- das sorgt für mehr Tempo.

Dieser Punkt ist einer der Top-Empfehlungen, da dieser sehr einfach umzusetzen ist. Einfach das kostenlose PlugIn Simple LazyLoad installieren und fertig!

 

GZip-Kompression aktivieren

GZip ist eine Technik, welche die Größe von Websites erneut um ein vielfaches reduziert. Die Einrichtung dessen ist (im Vergleich zu den anderen Tipps) recht schwer. Es sei denn, man hat WP-Rocket, denn auch Gzip-Komprimierung ist in dem PlugIn voreingestellt. Man benötigt ansonsten für diesen Tipp FTP-Zugriff. Gehe wie folgt vor:

  • Starte ein FTP-Programm deiner Wahl (wie zum Beispiel FileZilla).
  • Melde dich an.
  • Lade dir die .htaccess auf den Computer herunter.
  • Bearbeite die Datei mit einem Editor deiner Wahl (Ich nutze hierfür NotePad ++).
  • Füge folgenden Code ein:
<ifModule mod_gzip.c>
mod_gzip_on Yes
mod_gzip_dechunk Yes
mod_gzip_item_include file .(html?|txt|css|js|php|pl)$
mod_gzip_item_include handler ^cgi-script$
mod_gzip_item_include mime ^text/.*
mod_gzip_item_include mime ^application/x-javascript.*
mod_gzip_item_exclude mime ^image/.*
mod_gzip_item_exclude rspheader ^Content-Encoding:.*gzip.*
</ifModule>
  • Speichere die Datei.
  • Lade die geänderte htaccess-Datei wieder hoch und ersetze die alte. Fertig!

 

Schmeiße PlugIns raus!

PlugIns wollen allesamt etwas von der Server-Leistung haben. Schmeiße daher alles raus, was du nicht wirklich benötigst. Gerade Broken Link Checker-PlugIns sind enorm leistungshungrig. Wenn du sie nicht unbedingt brauchst: Deinstalliere sie.

Versuche PlugIns zu installieren, die möglichst viele Funktionen kombinieren. Bestes Beispiel dafür ist das Jetpack-PlugIn, das diverse Funktionen in einem PlugIn bündelt. Oder auch das Caching-PlugIn aus dem ersten Tipp (WP-Rocket), welches unter anderem auch die LazyLoad-Funktionalität bietet. Auch Ultimate Tweaker, welches ich hier vorgestellt habe, kombiniert zahlreiche Funktionen in nur einem einzigen PlugIn. Je weniger PlugIns, desto besser ist das für die Server-Leistung und somit auch deine Geschwindigkeit.

4 Kommentare

  1. Alex L 3. Januar 2016
    • Henrik Stamm 4. Januar 2016
  2. Ken 15. Januar 2016

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