The Amazing Spider-Man 2 [App Test]

The Amazing Spider-Man war im ersten Teil bereits als App verfügbar. Hält der zweite Teil der Serie das Versprechen, besser zu sein, als sein Vorgänger? Wie fantastisch der „fantastische Spinnen-Mann“ wirklich ist, erfährst du im App Test. The Amazing Spider-Man wird von Gameloft vertrieben und kostet derzeit sowohl für Android als auch für iOS 4,49€. Ein stolzer Preis, wenn man bedenkt, dass das Spiel sich zudem über In-App-Käufe finanziert. Ist das Spiel sein Geld wert?

 

Das Spielprinzip

In The Amazing Spider-Man 2 (Rise Of Electro) macht der Spieler vor allem zwei Dinge: durch die Stadt springen und Gangster verprügeln. Zudem kommen ab und an zufällige Aufträge rein; manchmal wollen Fans Autogramme ein anderes Mal hat sich eine Person verletzt, wieder ein anderes Mal tickt irgendwo in ein Bombe, die es zu finden und entschärfen gilt. Zudem gibt es insgesamt 20 Zeitungen zu sammeln.

Für seine erfüllten Aufträge erhält der Spieler Münzen- diese lassen sich später in Fähigkeiten oder diverse Bosster investieren.

 

Das macht das Spiel gut

Es macht grundsätzlich Spaß die Stadt in The Amazing Spider-Man 2 zu erkunden und Aufträge zu erfüllen. Die Stadt ist frei begehbar- lediglich auf Innenräume muss verzichtet werden. Toll sind auch die Missionen- diese sind abwechslungsreicher als beim Vorgänger.

Das Retten von Zivilisten und das Kämpfen gegen Gangster macht Spaß- auch wenn es nicht sonderlich Anspruchsvoll ist. Interessant ist der Fähigkeitenbaum, welcher ausgebessert werden kann.

 

Das sind die Schwächen

Die an New York angelehnte Stadt war auch im letzten Teil vorhanden. Sie wirkt teilweise etwas „recycelt“, da einige Elemente scheinbar 1:1 übernommen worden. Eine grafische Verbesserung konnte ich nicht ausmachen. Viele Fehler, glitches und Abstürze stören das Spiel immer wieder. Spielstände werden nicht gespeichert, Gebäudetexturen nicht nachgeladen und die Spielfiguren verschwinden in der Umgebung.

Des weiteren sind die Figuren stocksteif- Mimik und Gestik sind so gut wie gar nicht vorhanden, bzw. lassen sich nicht erkennen. So etwas hat man schon besser gesehen! Im Jahre 2014 muss sowas nicht mehr sein. Teilweise musste ich sogar raten, was mir das auf dem Bildschirm suggeriert werden sollte. Mit dieser Grafik gewinnt man keinen Blumentopf!

Ferner erfordert das Spiel eine dauerhafte Internetverbindung. Warum auch immer. Eine „Story“ gibt es auch nicht wirklich, es ist eher eine versuchte Story- eine Aneinanderreihung von Ereignissen. Macht an sich jedoch nichts, denn die Missionen sind einigermaßen gut durchmischt. Gameloft setzt leider wieder auf In-App-Käufe. Diese sind jedoch fair und (bisher) nicht zwingend nötig gewesen.

Was denkst du darüber?