Leben ohne Facebook- geht tatsächlich

Ich bin seit jeher Facebook-Verweigerer. Leben tue ich trotzdem noch- warum also sollte ich mich an einen amerikanischen Datenkonzern verschenken, wenn ich selber keinerlei Vorteile habe? Meine Meinung zu Facebook liest du hier.

Facebook- das größte Soziale Netzwerk der Welt. Und mich interessiert’s einen Dreck. Nicht weil ich asozial bin, sondern weil ich Facebook weder traue noch brauche. Ich komme ohne prima klar.

 

Wozu Soziale Netzwerke?

Ich gestehe ganz ehrlich: den wirklichen Sinn Facebooks habe ich nie wirklich verstanden. Außer dem Beschaffen von Informationen, brauche ich soziale Netzwerke so gut wie kaum. Warum sollte ich Katzenbilder und selbstverherrlichende Selfies, also Selbstportraits, mit der Welt teilen wollen? Ich bin nicht derart einsam, als das ich das nötig hätte.

Ich ziehe die persönliche Kommunikation per Email, Whatsapp etc. oder auch durch ein Gespräch jedem sozialem Netzwerk (auch Google+) vor. Warum? Ganz einfach: ich schreibe mit Menschen, die ich wirklich kenne.

Mittlerweile lungere ich aber auch auf Google+ und Twitter herum. Diese Netzwerke nutze ich jedoch nur sporadisch, und nur in sehr engen Kreisen für tatsächliche Gespräche. Mehr oder weniger werden die beiden oben genannten Netzwerke für Werbung oder das Besorgen von Information verwendet. Gerne Kommuniziere ich natürlich auch mit meinen Lesern: Aber nicht per Facebook 🙂

 

Kein Vertrauen

Der für mich persönlich wichtigste Punkt ist: Ich vertraue Facebook nicht einen Millimeter über irgendeinen noch so beleuchteten Weg. Meine Daten will ich auch als Blogger in Sicherheit wissen.

Klar, ein Wenig Privatsphäre muss ich als Blogger aufgeben. Aber das letzte Bisschen, was ich noch habe, möchte ich nicht mit einem Amerikanischen Unternehmen teilen, dass seine Nutzer ausspioniert analysiert, beeinflusst und alles ganz schnell an die NSA übermittelt. Ob Google und Twitter da jetzt besser sind, ist schwer zu beurteilen. Wahrscheinlich nicht. Aber ich habe bei Facebook einfach ein schlechtes Gefühl. Wie viele Skandale gab es schon, die aufdeckten, mit welchen Methoden Facebook arbeitet?

Facebook verdient sein Geld- genauso wie viele andere Internetfirmen auch- durch das Sammeln und Verkaufen von Daten. An sich nicht schlimm, dafür ist der Dienst kostenlos. Aber das Facebook andauernd versucht seine Nutzer zu reglementieren, einzuengen und zu beeinflussen- das ist das letzte. Ich will mir keine digitale Ganzkörperfessel anlegen lassen. Schon gar nicht von Facebook.

Die Menschen scheinen bei jedem Skandal zu schreien „Oh mein Gott!!! Ich lösche sofort mein Facebook-Konto! Ist ja das allerletzte!“ Und was passiert am Ende? Richtig, das Konto wird (wenn überhaupt) gelöscht und nach maximal 24 Stunden wieder aktiviert. Dann geht das ganze wieder von vorne los.

 

Werbung, Werbung, Werbung

Der letzte Punkt, der mich von Facebook fernhält ist die viele Werbung, die auf verschiedensten Wegen zu mir kommen würde. Ich habe einfach keine Lust, mein Emailkonto erstmal von zig Facebook-„Benachrichtigungen“ zu reinigen.

 

All jene, die sich gerne bei jedem Skandälchen aufregen und damit drohen, ihr Konto zu löschen, sollten tatsächlich einmal in Erwägung ziehen, zu handeln. Das Löschen eines Kontos ist das Schlimmste, was Facebook passieren kann.

6 Kommentare

  1. Karl Heinrich 24. August 2014
    • Henrik Stamm 24. August 2014
  2. Alex ツ (@revunix) 29. August 2014
    • Henrik Stamm 29. August 2014
  3. Monika 7. September 2014
    • Henrik Stamm 7. September 2014

Was denkst du darüber?